Juni 29, 2006 09:33 FM

Wissensmanagement - nur Buzzword oder Erfolgsfaktor?

How important is Knowledge Management for businesses

How Important Is Knowledge Management For Businesses?

Verena Veneeva
Expert Author
Published: 2006-06-28

Knowledge is a philosophical concept defined by Plato as a belief supported by an account or an explanation (Blair, 2002).

Under the context of knowledge-view of an organization, the definition suggests that knowledge comes from a firm's increased ability to make use and sense of available information to create value for the shareholders (Leiponen, 2006).
...
The revolution in the KM came with the rise of technology and there has been a misconception of linking IT with KM although it just facilitates the process (Papers4you.com, 2006).
...

Die Authorin stellt zwei KM Hauptkategorien fest:
- strukturiertes und systematisiertes Wissen:
welches gut beschrieben und in Datenbanken verfügbar gemacht werden kann.
Beispiele sind alle Angebote, Bücher, Abhandlungen, Themenpapiere .....
- stillschweigendes Wissen:
bestehend aus Gedankenmodellen, Wertesysteme, Wahrnehmungen, Vermutungen und Überzeugungen.

Dieses "Wissensart" ist nicht zu kopieren, da es mehr innerhalb der Gemeinschaft entsteht und nicht von nur einem Individuum abhängt.
Spannend ist die Aussage, dass diese Wissensform die eigentlich entscheidende ist, wenn man es auf einen Wettbewerbsvorteil abgesehen hat.

Damit sind wir direkt im großen Thema Kultur und Umgangsformen innerhalb einer Organisation. Diese Kultur kann zunächst entweder KM fördernd oder eben weniger fördernd gestaltet und empfunden werden. Somit ist die Empfehlung schon klar, oder?

Letzte Woche dachte ich mit dem Instrument Wissensbilanz (eine wirklich gelungene Marketingentscheidung bei der Begriffsdefinition) ein interessantes Instrument gefunden zu haben. Allerdings stellte ich bei näherer Betrachtung fest, dass es eben doch kein Bewertungsschema für die sogenannten
"weichen Faktoren" gibt.
Dumm nur, da wir doch so viel Spass am Zählen, Aufzählen und Kontrollieren haben. Es fehlt einfach ein wichtiges Verkaufsargument im KM. Solange Sie es nicht abzählbar und messbar machen können, haben sie es immer schwer zu argumentieren. Sicher Sie können die Anzahl von Dokumenten und Büchern und Artikeln messen. Aber glauben sie mir, das wollen sie eigentlich gar nicht.
Und es bringt Sie eben nicht weiter, denn nach dieser Messmethode haben wir bereits ein unschlagbares KM System - das Internet.
Es bleibt somit die naheliegende Feststellung, dass die Qualität der Information in Sachen KM von wesentlicher Bedeutung ist

Posted by Aweihs at DTG 29 Juni 2006 , 09:33:44
Comments

Die Kategorie "stillschweigendes Wissen" mach einem persönlich als Mitarbeiter dann doch wieder Hoffnung auf die Zukunft. Dahinter verbergen sich ja letztendlich Eigenschaften wie Intelligenz, gesunder Menschenverstand und vor Allem Berufserfahrung. Manchmal hat man ja den Eindruck, dass Firmen diese Komponenten durch KM Systeme überflüssig machen wollen, da diese ja den individuellen Wert eines Mitarbeiters bestimmen und damit relevant sind für Gehaltsverhandlungen und die Ersetzbarkeit.

Wer sagt jetzt den Managern, dass es da einen Umterschied gibt?

Posted by: Arnd at 29.06.06 10:56

Damit sprichst du eine der ersten Hürden im KM an. Die Sorge ersetzbar zu werden, wenn man sein KnowHow, sozusagen verfügbar macht. Allerdings wäre es ja in dem Modell mit dem "stillschweigendem Wissen" also der "Erfahrungsschatz-Theorie" nicht mögich die wirklich, wertvollen Dinge aufzuschreiben.
Dein Problem es den Managern zu erklären, sehe ich als eher "kategorische" Herausforderung an. Die erste Kategorie von Managern versteht, was wir hier meinen und aufschreiben. Dort bedarf es dann auch keiner Erklärung. Die zweite Kategorie versteht es leider nicht. Dort bedarf es auch keiner Erklärung ;-)

Posted by: Alexander Weihs at 29.06.06 12:48
Post a comment









Remember personal info?