Dezember 30, 2005 09:39 EM
WMF Lücke - temp fix
heise Security - News - Weitere Details zur WMF-Lücke [Update]...
Bis Microsoft einen Patch bereitstellt, sollten Anwender und Administratoren auf PCs mit Windows XP und Server 2003 den Windows Picture and Fax Viewer (Shimgvw.dll) mit dem Kommandozeilenbefehlregsvr32 -u %windir%\system32\shimgvw.dll
deaktivieren. Dies lässt sich nach dem Erscheinen und Einspielen eine Patches wieder rückgängig machen.
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Miet Schröder
Miet-Kanzler-a.D.Miet-Kanzler-a.D.
von Hans Zippert
Den beliebten Altbundeskanzler Gerhard Schröder kann man ab sofort für Vorträge mieten. Eine New Yorker Agentur preist ihn als "charismatische und einflußreiche Führungspersönlichkeit" an. Er sei eine "international anerkannte Autorität für globale Beziehungen, wirtschaftliche Entwicklung und sozialen Wandel". Hier liegt keine Verwechslung vor, sondern ein richtig ernstgemeintes Angebot.
Schröder hat auch bereits jede Menge hochkarätiger Auftritte unter Dach und Fach. Beim "Hundezüchterclub Immensen/Arbke" wird der Altbundeskanzler zum Thema "Der Pudel als Bauernopfer der Globalisierung" sprechen. Im Festzelt der Kleingartenkolonie Weißkirchen/Stierstadt hält er im Mai einen Vortrag zum Thema "Dringender Reformbedarf im Runkelrübenanbau". Nicht zum Zug kam der "Sparverein Oberjettingen", der Schröder gerne als Kohlimitator und Hammondorgelspieler mieten wollte. Die Agentur erklärte, der Ex-Kanzler akzeptiere nur seriöse Offerten. Dagegen konnte der "Ruderverein Hattingen 1890" Schröder für seinen bunten Abend gewinnen. Er wird eine Partie Bingo leiten und anschließend von Tisch zu Tisch gehen und die Vertrauensfrage stellen.
Ein echtes Meisterwerk von Hans Zippert. Die Vorstellung, wie "Schröder" von Tisch zu Tisch geht und die Vertrauensfrage stellt, ist einfach fantastisch.
Frau Osthoff taugt nicht als Vorbild?
TP: Von einer, die auszog, ohne das Fürchten zu lernenVon einer, die auszog, ohne das Fürchten zu lernen
Goedart Palm 28.12.2005
Susanne Osthoff und die ideologischen Ruinen von Babylon...
"Wir sollten prüfen, ob die Bundesregierung den Irak um ein Einreiseverbot für Frau Osthoff bitten kann", erklärte die Bundesparlamentarierin Brunhilde Irber. Eckart von Klaeden ergänzt diese Prüfung um den psychologischen Endreim: "Bei Frau Osthoff scheinen die Maßstäbe verrückt zu sein."
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Es ist schon sehr sonderbar, dass diese Frau einfach nicht die wohlwollenden, lächelnden Gesichter Ihrer Heimatstadt, Ihres Bürgermeisters oder der Nachbarn sehen möchte.
Wo doch so ein richtig schöner Medientrubel für Sie vorbereitet war. Aber nein, Frau Osthoff macht einfach was Sie will. Sie trifft Ihre Tochter unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Sie feiert Weihnachten wo es Ihr passt. Sie verfolgt einfach Ihre Interessen weiter, ohne sich um die Belange der Medien oder der Politik zu kümmern, die doch selbstverständlicherweise einen Anspruch auf die Lebensgestaltung der "Geretteten" haben.
Respekt - Frau Osthoff.
Dezember 16, 2005 12:43 EM
McK Wissen online
brand eins MckWissenMcK Wissen
Für die Unternehmensberatung McKinsey & Company hat brand eins Wissen - eine Tochter der brand eins Medien AG - ein neues Magazinformat entwickelt: McK soll das Wissen der renommiertesten Consulting-Firma der Welt transportieren. Mit aufregenden Geschichten in ungewöhnlichem Layout. Auf hohem journalistischen und gestalterischen Niveau.
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Dezember 13, 2005 11:11 FM
Altbundeskanzlerbeschäftigungen
TP: A Hund isser schoA Hund isser scho
Florian Rötzer 12.12.2005
Update: Der Dreistigkeit, mit der der kaum aus dem Amt geschiedene Altbundeskanzler Schröder sich persönlich bereichern will, kann die SPD nicht nur mit lahmer Kritik begegnen.
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Wenn aber ein Sozialdemokrat seine guten Beziehungen mit dem russischen Präsidenten, die ihm über sein Amt und über manchen Stillschweigen zu Putins wenig demokratischer Politik, zugewachsen sind, ausnutzt, um noch schnell vor dem Ende der Regierungszeit einen politisch umstrittenen Deal zu laden und dann noch persönlich kurz nach dem Rücktritt davon profitiert, dann hat er nicht nur die SPD beschädigt, sondern die Vorurteile vieler Menschen gegenüber der gesamten Politikerkaste nur noch einmal bestätigt.
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"Ich will arbeiten" soll Schröder im Interview mit der Süddeutschen Zeitung gesagt haben.
Glücklicherweise ist Ihm kein "endlich" rausgerutscht;-)
Dezember 6, 2005 10:28 FM
Gesellschaftsverrohung?
Die Zeit - Wirtschaft : Manager ohne Moral?Manager ohne Moral?
Rekordgewinne und trotzdem immer weniger Jobs: Die Wirtschaftselite hat das Gefühl für ihr Land verloren
Von Marc Brost, Wolfgang Gehrmann, Robert von Heusinger, Dietmar H. Lamparter, Ulrike Meyer-Timpe, Arne Storn und Christian Tenbrock
...Endzeitstimmung in Hannover-Stöcken. Ende 2006 werden hier 320 Jobs verloren gehen. Die Arbeit wird dann in Osteuropa erledigt. Wut? Eher wechselt die Stimmung vor Tor 2 zwischen Verdrängung und Resignation.
Am 31. Dezember 2006 läuft die Produktion von Pkw-Reifen in Hannover-Stöcken aus, das hat Continental-Chef Manfred Wennemer vergangene Woche verfügt. Obwohl das Werk durchaus profitabel ist und Conti beim Gewinn das vierte Rekordjahr in Folge ansteuert. Obwohl die Conti-Aktie seit Jahren zu den Besten im Dax gehört. Und obwohl erst im Juli eine Betriebsvereinbarung in Kraft trat: Die Arbeiter in Hannover-Stöcken verzichteten auf ihre Lohnerhöhung, auf ihre Einmalzahlung und ihre bezahlten Pausen. Knapp 10 Prozent weniger haben sie damit in der Tasche. »Überlegen Sie mal«, sagt der Conti-Betriebsratsvorsitzende Wilfried Hilverkus, »9,7 Prozent weniger Geld!«
AnzeigeManfred Wennemer sagt, Rekordgewinne und Arbeitsplatzabbau hätten »überhaupt nichts miteinander zu tun«.
Wie Wennemer argumentieren auch andere Unternehmenslenker in Deutschland. Wie der Conti-Chef schreiben sie die besten Zahlen seit Jahren und setzen dennoch Leute auf die Straße.
Die Deutsche Telekom will 32.000 Stellen abbauen, obwohl der Konzerngewinn allein im letzten Quartal bei 2,4 Milliarden Euro lag. Henkel verzeichnete 2004 ein Rekordjahr und streicht 3000 Arbeitsplätze. IBM verdiente im vergangenen Jahr so gut wie nie, trotzdem verlieren 620 Programmierer ihren Job die Kollegen in Ungarn und Tschechien sind billiger. Bei AEG in Nürnberg kämpfen 1750 Beschäftigte um den Erhalt ihrer Fabrik. In Hamburg schloss der norwegische Konzern Norsk Hydro ein hochrentables Aluminiumwerk mit 440 Mitarbeitern. Bei der Allianz stehen bis zu 8000 Jobs auf der Kippe. Und die Deutsche Bank hält daran fest, dass 6400 Beschäftigte gehen müssen, obwohl das Geldhaus auf einem rasanten Erfolgskurs fährt. »Wir haben keine Alternative«, sagt Vorstandschef Josef Ackermann.
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Dieser Artikel spricht viele Dinge offen und direkt an.
Das System Kapitalisums sagt, "Shareholder-Value über alles" - aber wo bleiben die Menschen im System?
(ich weiß, schon wieder so ein esoterischer Ansatz)
Ist eine moralische Argumentation überhaupt sinnvoll, wenn doch der Kapitalisums als System keine Moralvorstellung definiert und so wunderbar ohne auskommt?
Kategorie lesenswert.
Dezember 2, 2005 05:26 EM
Heute im Sonderangebot - Arbeitsplätze
heise online - EDS plant Offshoring seiner ArbeitsplätzeEDS plant Offshoring seiner Arbeitsplätze
Der IT-Dienstleister Electronic Data Systems (EDS) will die Zahl seiner Angestellten, die in Niedriglohnländern tätig sind, innerhalb von zwei Jahren verdoppeln. Das berichtet das Wall Street Journal. Bisher arbeiten 15.000 der weltweit bei EDS beschäftigten 117.000 Mitarbeiter in "Standorten mit Kostenvorteilen". Durch die Verlagerung von Arbeitsplätzen vor allem nach Asien könne die Zahl der Mitarbeiter in Europa und in den USA abnehmen, sagte demnach CEO Michael Jordan.
"Standorte mit Kostenvorteilen" ist schlichte Verbalkosmetik. Gemeint sind Billiglohnländer wie Indien, in denen ein Großteil der Bevölkerung schlicht hungert. Dort kann man billige Arbeitskräfte einkaufen.
Das scheint eine völlig neue Erkenntnis für die IT Industrie zu sein. Die Textilindustrie praktiziert den "Ostfeldzug" ja schon ein paar Jährchen länger.
Verdi und die Milch von Müllers
...Der Herr Müller ist ein Unternehmer und das, was in den Fabriken von Herrn Müller hergestellt wird, habt ihr sicher alle schon mal gesehen, wenn ihr im Supermarkt wart. Der Herr Müller stellt nämlich lauter Sachen her, die aus Milch gemacht werden. Naja, eigentlich stellen die Kühe die Milch her, aber der Herr Müller verpackt sie schön und sorgt dafür, daß sie in den Supermarkt kommen, wo ihr sie dann kaufen könnt.
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Eigentlich braucht niemand eine neue Milchfabrik, weil es schon viel zu viele davon gibt, und diese viel zu viele Milchprodukte produzieren, aber der Herr Müller hat sie trotzdem gebaut.
Und weil die Leute in Sachsen ganz arm sind und keine Arbeitsplätze haben, unterstützt der Staat den Bau neuer Fabriken mit Geld. Arbeitsplätze hat man nämlich im Gegensatz zu Milchprodukten nie genug. Also hat der Herr Müller einen Antrag ausgefüllt, ihn zur Post gebracht und abgeschickt.
Ein paar Tage später haben ihm dann das Land Sachsen und die Herren von der Europäischen Union in Brüssel einen Scheck über 70 Millionen Euro geschickt.
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Da lacht er, der Herr Müller. Natürlich nur, wenn niemand hinsieht. Ansonsten guckt er ganz traurig und erzählt jedem, wie schlecht es ihm geht.
Aber der Herr Müller sitzt nicht nur rum, sondern er sorgt auch dafür, daß es ihm besser geht. Er ist nämlich sparsam, der Herr Müller.
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Wenn ihr jetzt fragt, warum solche ekelhaften Schmarotzer wie der Herr Müller nicht einfach an den nächsten Baum gehängt werden, dann muß ich euch sagen, daß man so etwas einfach nicht tut.
Wenn ihr aber das nächste mal im Supermarkt seid, dann laßt doch einfach die Sachen vom Herrn Müller im Regal stehen und kauft die Sachen, die daneben stehen. Die schmecken genauso gut, sind meistens billiger und werden vielleicht von einem Unternehmer hergestellt, für den der Begriff "soziale Verantwortung" noch eine Bedeutung hat.
Quelle: verdi-blog
Bitte jeder mal die Hand heben, der "Verrohung der Gesellschaft" nicht versteht.
Danke
Dezember 1, 2005 04:47 EM
Die soziale Telekom?
heise online - Tausende Beschäftigte protestieren gegen Stellenabbau bei der TelekomTausende Beschäftigte protestieren gegen Stellenabbau bei der Telekom
Mehrere tausend Menschen haben am Donnerstag in Ingolstadt gegen den geplanten Stellenabbau bei der Deutschen Telekom protestiert.
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Vor einer Woche wurden Verhandlungen zwischen der Telekom und ver.di unterbrochen. Durch den Abbau von insgesamt 32.000 Stellen bei der Telekom werde "eine ganze Kleinstadt auf die Straße gesetzt, diese Horrorpläne müssen vom Tisch", sagte Pfeiffer. Die Politik müsse sich Unternehmerwillkür in den Weg stellen. Die Telekom-Beschäftigten hätten bereits in früheren Jahren mit Lohnverzicht zur Gesundung des Unternehmens beigetragen, das 2004 rund 4,6 Milliarden Euro Gewinn erzielt habe und für 2005 mehr als 5 Milliarden Euro erwarte.
Das dürfte schwierig zu erklären sein!
Direkt aus dem Lohnverzicht in die Arbeitslosigkeit und das ohne Not, sondern mit Milliardengewinnen.
Warum hatten die Beschäftigten nochmal dem Lohnverzicht zugestimmt? Um entlassen zu werden, wenns dann wieder brummt?
Dieses Verhalten ist natürlich auch ein Modell, um nachhaltig für eine gute Vertrauensbasis in der Belegschaft zu werben.
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mareke



