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Facebook, MySpace & Co

Aweihs | 26. August 2007

Ein neuer Platz für Freunde (Medien, NZZ Online)

…

Facebook ist eine sogenannte Social-Networking-Site (SNS): Ein Benutzer kann hier ein Profil mit persönlichen Informationen erstellen und dieses Profil dann mit den Profilen seiner Bekannten verlinken. Damit werden für ihn auch die Bekannten seiner Bekannten sichtbar, und man erkennt, wer mit wem über welche Beziehungen verknüpft ist. Damit funktioniert Facebook sehr ähnlich wie MySpace, das von der Internet-Gemeinde hochgejubelt und schliesslich von Rupert Murdochs News Corp. für 580 Millionen Dollar gekauft wurde. MySpace ist auch immer noch mit Abstand die grösste SNS mit über 70 Millionen aktiven Benutzern weltweit, während Facebook gerade erst die 30-Millionen-Marke überschritten hat.
…

en Hype um Facebook förderte im Mai die Ankündigung von Firmenchef Mark Zuckerberg, man werde die Entwicklung von fremden Applikationen für die Plattform erlauben.
…
Das Echo auf die Ankündigung war gewaltig. Etwa 1000 neue Applikationen entstehen seither jeden Tag, und 150 000 Personen registrieren sich täglich neu. Sie benutzen begeistert die Applikationen, mit denen man etwa seinem Profil Musik hinzufügen oder auf einer Weltkarte die bereits bereisten Orte einzeichnen kann.
…

Facebook gerade erst die 30-Millionen Marke — geschätzter Wert von Bear Stearns 4,5 bis 7 Milliarden Dollar. Realumsatz gem Schätzung 140 Millionen Dollar.

Macht riesig Spass dass Hantieren mit tollen, großen Zahlen – und alle wollen mitmachen und dabeisein.

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Rattenschwanz des Web 2.0

Aweihs | 24. August 2007

COMPUTERWELT.AT – Der Rattenschwanz des Web 2.0

…

Andreas Blumauer von der Semantic Web School gliedert das Thema in fünf Kategorien: »User Generated Content; Tagged Content, Social Networks, Mash-upped Content sowie Personalized Content.« Gemeinsam sind ihnen Unmengen von Daten, die permanent neu generiert werden. »Die Währung im Web sei der Link, der muss vorhanden sein«, so Burg. Grundsätzlich sei mit Web 2.0 ein riesiger Datenraum entstanden, der Kommunikation und Interaktion begünstige. »Data is the intel inside«, lautet das Dogma und erhellt, warum Plattformen wie beispielweise Google, Yahoo oder Youtube daran interessiert sind, möglichst viele Daten auf ihren Sites zu aggregieren.

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Web 2.0 ist böse – mal wieder.

Aweihs | 21. August 2007

Unternehmen und Web 2.0: Die Lage ist heikel – ECIN – Electronic Commerce Info Net

Unternehmen und Web 2.0: Die Lage ist heikel

15.08.2007

Unternehmen, die Mitarbeitern Web 2.0-Anwendungen erlauben, leben weiter gefährlich. Was es zu beachten gilt, verraten die Experten.

Die Diskussion um Sicherheitsrisiken, die durch Web 2.0-Anwendungen hervorgerufen werden, geht weiter. Die Experten von Gartner warnen nun noch einmal verstärkt vor Web 2.0-Anwendungen im Business-Bereich. Die Risiken seien zu handhaben, aber nur, wenn eine solide Basis für Web 2.0 in der Unternehmens-IT gelegt sei. Wenn Angestellte Web 2.0-Anwendungen nutzten, sei dieser Grad an Kontrollverlust aus Unternehmenssicht noch nie toleriert worden, so Joseph Feiman von Gartner. Das zwinge die Firmen zum Überdenken ihrer Sicherheitsstrategien. Risiken seien auf der eingehenden Seite schadhafter Code in RSS-Feeds und auf der ausgehenden Seite unpassendes Blogging und die Nutzung von Collaboration-Tools.
…

Entschuldigen Sie bitte meine Ausdrucksweise, aber ich kann diesen Mist einfach nicht mehr hören.
Schützen Sie sich, Code kann böse sein, benutzen Sie nur “fehlerfreien Code”. Ihre Mitarbeiter könnne böse Sachen bloggen …. Firmengeheimnisse verraten … Gerüchte in die Welt setzen … unsere Produktprobleme und Schwächen ausplaudern …

Glauben Sie ernsthaft, das geht nur mit Social Software? Dann sind Sie doch bitte konsequent und schaffen Papier und Bleisift, Telefon sowie EMail ab und erteilen Redeverbot am Arbeitsplatz.
Fertig – keine Geheimnisse, ab sofort nur noch völlig risikofreie Nichtkommunikation. Willkommen im Mittelalter.

Sollten Sie doch irgendwie das Gefühl beschleichen, dass heutzutage im Zuge der technischen Möglichkeiten die Geschwindigkeit des Informationsaustausches und die Formen der Zusammenarbeit sich erweitert haben und Sie nach Wegen suchen auf Ballhöhe zu bleiben, dann lohnt es sich über den Einsatz von Social Software oder Web 2.0 Software nachzudenken.

Ach eins noch – es gibt keine Exit Strategie ;-) Früher oder später müssen Sie darüber nachdenken. Es kommt nur darauf an, wie lange Sie sich das Zusehen leisten können.

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Wehrpflicht – irgendwie ja – eventuell nein

Aweihs | 17. August 2007

Wehrdienst: SPD bittet Freiwillige vor – stern.de

SPD will Freiwillige mit einem Bonussystem in die Armee locken. Die Opposition kritisiert die Vorschläge der Partei. Die Grüne verlangt die Abschaffung des Wehrdienstes und wirft der SPD Unentschlossenheit vor.

Die SPD-Spitze will mit gezielten Anreizen mehr Freiwillige in die Bundeswehr locken, gleichzeitig aber an der Wehrpflicht festhalten. Zur Armee sollten künftig nur noch Männer einberufen werden, die sich freiwillig dafür gemeldet haben, heißt es in einem mit der SPD-Spitze abgestimmten Antrag für den Bundesparteitag Ende Oktober.
…

nur noch Männer …, die … freiwillig = Berufsarmee

Wussten Sie eigentlich, dass alle Soldaten der Bundesrepublik Deutschland in internationalen Einsätzen mindestens den Status “freiwillig Wehrdienstleistender” haben, da die vorbereitende Ausbildung bei “normalen” Wehrpflichtigen zeitlich nicht leistbar ist?

Eine Zweiklassenarmee existiert in der BRD schon länger, auch wenn dies immer wieder fleißig und politisch korrekt in Abrede gestellt wird.
Eine Berufsarmee wäre ein nahezu logischer Schritt, der allerdings viel Geld, sowie Nähe und Verbundenheit mit der Öffentlichkeit kostet. Ach ja, irgendwas müssen wir uns wohl mit den vielen offenen Jobs der ehemaligen “Zivildienstleistenden” einfallen lassen.

Ich glaube, dass die enge Verbundenheit und damit das starke Interesse der Öffentlichkeit durch die mögliche Einberufung der eigenen Kinder als Wehrpflichtige gut und richtig ist. Ich glaube, dass die Arbeit mit dem “Quérschnitt” der deutschen Bevölkerung in der Bundeswehr gut und richtig ist.

Können wir versuchen nicht nur schwarz und weiß zu denken, sondern auch mal bunt? Warum kein schweizer Modell – Berufs – und Wehrpflichtbundeswehr, je nach Aufgaben und Einsatzbereich?

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O’Reilly & die kollektive Intelligenz

Aweihs | 15. August 2007

Web 2.0-Pionier O’Reilly und die kollektive Intelligenz des Internets

Die Vision von der künstlichen Intelligenz wird Wirklichkeit, so Computerbuchverleger und Web 2.0-Pionier Tim O’Reilly http://tim.oreilly.com/personal_bio.csp im Interview mit der Deutschen Welle http://www.dw-world.de. Das Leben mit dem Internet sei viel weiter, als manche ahnungslose Nutzer meinten. Und es gebe keinen Weg zurück. O’Reilly ist sich allerdings nicht sicher, ob der nächste große Technologie-Schub mit dem WorldWideWeb verbunden ist.
…

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Web 2.0 & Enterprise 2.0

Aweihs | 3. August 2007

Mitte Juni fand in Boston die Enterprise 2.0 Konferenz statt. Einige der Referenten hatten eine Menge zu sagen.
Don Tapscott zum Beispiel hat einen wirklich sehenswerten Vortrag mit dem Titel “Wikinomics – Winning with the Enterprise 2.0″ gehalten. Wenn Sie die Möglichkeit haben und breitbandig unterwegs sind, ist das mal wieder eine MUSS Empfehlung. Nicht nur die Slides ansehen, genießen Sie Mr. Tapscott via Videoaufzeichnung. (leider funktionierts nur mit dem IE gut)

http://enterprise2conf.vportal.net/
Viel Spass dabei.

Ach eins noch, bringen Sie ein bischen Zeit mit, den auf der Referentenliste sind einige “Schlachtschiffe” die immer einen Blick wert sind.

Danke für den Tipp Georg

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