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brand eins Magazin – Panik 11/08 – Ältere Mitarbeiter im Unternehmen

Aweihs | 27. November 2008

brand eins Magazin – Inhalte
Die Treppe der Willigen

Sie gehören zum alten Eisen. Die Wirtschaft hat sie achtlos aussortiert. Dabei sind sie unverzichtbar, wie am Beispiel von Vita Needle in Needham, nahe Boston, zu lernen ist. Die Belegschaft des Unternehmens hat ein Durchschnittsalter von 74 Jahren.
…

Sehr spannender Artikel über die Fragestellung, wie man in Zukunft ältere Mitarbeiter länger ins Arbeitsleben einbinden kann.
Das setzt offensichtlich einen unternehmerischen Leidensdruck voraus. Der wird aber sicher kommen, da wir einfach zu wenige, junge Mitarbeiter in Zukunft haben werden. Es sind schlicht zu wenige geboren worden. Übrigens eines der Probleme dass wir nicht “schnell” lösen können. Für die Lösung dieser Herausforderung brauchen wir Jahrzehnte also Generationen Zeit.
Somit eigentlich die essentielle, politische Herausforderung.
Wie kann ich Rahmenbedingungen schaffen, die es für junge Menschen in unserer deutschen Gesellschaft wieder attraktiv machen, Kinder zu bekommen und zu erziehen?
Wie bilde ich (zu) wenige, junge Menschen optimal aus und bereite sie auf die Zukunft vor?

Aber zurück zu unserem Thema “Arbeiten im älteren Mitarbeitern”. Der Artikel ist super spannend geschrieben und wie immer kann man die Heruasuforderung mit ein wenig Flexibilität in der Führung, Anleitung und Arbeitsorganisation beherrschen lernen. Wenn man dann den Weg einmal beschritten hat, stellt man überrascht fest, wieviele Vorteile sich ergeben. Wir leisten es uns bisher immer noch unsere älteren, erfahrenen Mitarbeiter in den Ruhestand gehen zu lassen.

Tags: Arbeit, Kultur, menschen, zukunft

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brand eins Magazin – Panik 11-08 – Service ist Zukunft

Aweihs | 26. November 2008

brand eins Magazin – Inhalte
…
Bei Zappos.com gehören Gewusel und Herumalbern zum Kern des Geschäftsmodells. Ganz bewusst: In Zeiten unpersönlicher Web-Händler setzt das Unternehmen auf E-Commerce mit menschlichem Antlitz. Dabei unterscheidet es sich auf den ersten Blick nicht von anderen Online-Versendern. Zappos verkauft Schuhe im Internet. Das allerdings erfolgreich: Mehr als eine Milliarde Dollar wird 2008 umgesetzt werden. Die Mehrzahl der Mitarbeiter nimmt am Telefon rund um die Uhr Bestellungen entgegen oder packt Kartons. Trotzdem schafft es Zappos, bei seinen Leuten inbrünstige Liebe zur Arbeit und zur Marke zu entfachen. Bei Zappos gleicht kaum ein Arbeitstag dem anderen, und jeder einzelne Mitarbeiter soll möglichst viel möglichst selbst entscheiden.

Spaß ist fester Bestandteil der Firmen-Philosophie. Zappos betrachtet seine Mitarbeiter als seine eigentlichen Kunden: Wenn sich Angestellte wie Könige im eigenen Betrieb fühlten, überträgt sich das auf die Kunden und sorgt auf Dauer für mehr Produktivität und höhere Umsätze, so die Überzeugung.
…

Das ist ein Geschäftsmodell, dass sich in Zukunft noch sehr viel stärker durchsetzen wird. Ich persönlich bin gerne bereit etwas mehr für guten Service auszugeben. Wer hat schon Lust mit unpersönlichen, entmenschlichten Callcenterautomaten zu telefonieren?
Ich möchte als Kunde gerne umsorgt werden und das gute Gefühl haben da kümmert sich jemand und nimmt meine Wünsche wirklich ernst.
Leider haben das noch nicht sehr viele Anbieter verstanden.

Tags: Arbeit, business, Gesellschaft, Kultur, menschen

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Brandtags und die Macht der Menge

Aweihs | 21. November 2008

Sascha hat mich heute auf den interessanten Onlinedienst brandtags.net aufmerksam gemacht. Hier geht es darum, die erste Assoziation bezogen auf das gezeigte Firmenlogo oder den gezeigten Firmennamen zu dokumentieren. So ensteht dann eine Tag Cloud mit dem bekannten Mechanismus das die Häufigkeit der Nennung die Größe der Schrift beeinflusst.

So ergibt sich, im Verlauf der Zeit, eine Ansammlung von Begriffen die jeweils auf die gezeigte Marke oder Firma bezogen sind. Mich würde jetzt interessieren, ob das den Markenmanagern immer so recht ist, welche Begriffe da mit den Markensymbolen und Markennamen verknüpft werden.
Aber hat eine Marke nicht genau diese Bedeutung? Ist eine Marke nicht genau das, was von vielen Menschen gesagt, gemeint wird was sie ist?
Dann wäre das ja ein schönes Marketinginstrument. Ein echtes Markenbedeutungsmessinstrument sozusagen.

Tags: marketing20, media20, mitmachweb

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Business Case: Enterprise 2.0

Aweihs | 20. November 2008

Können Sie den Business Case sehen?
Da steht ein Google Mitarbeiter und erklärt via YoutTube der Welt seine Technologie. Praktischer Weise trägt er, mit stolz geschwollener Brust, ein Google Shirt. Welche Fragen und Hypothesen ergeben sich daraus? Vorsichtshalber schreibe ich mal die traditionellen Abteilungen dahinter ;-)

  • Könnte das motivierend auf junge, potentielle Mitarbeiter wirken? (HR)
  • Stellen wir unsere Kompetenz und unser Leistungsportfolio gut in der Öffentlichkeit dar? (Sales, Comm)
  • Verbreiten wir über diesen Weg unsere (technische) Botschaft? (Comm & Marketing)
  • Erhöhen wir das (Produkt-, Dienstleistungsverständnis) unserer Kunden? (Comm & Marketing, Sales)
  • Ergeben sich daraus eventuell neue Geschäftsmöglichkeiten & Ideen? (Sales, Marketing)
  • Ergeben sich daraus neue Möglichkeiten und Ideen in der Entwicklungszusammenarbeit? (R&D)
  • Sehen Sie den Business Case jetzt?
    Unser Problem ist häufig, dass wir noch zu sehr in etablierten Denkmustern wie beispielsweise Standardorganisationen denken. Die intelligente Anwendung der Web 2.0 Technologie wirkt aber durchaus Standardorganisationsübergreifend. Eventuell weiss die Technik gar nicht, dass sie sich an eine Standardorganisation halten soll;-)

    Für alle die sich wundern was das Video mit dem Thema “Business Case: Enterprise 2.0″ zu tun haben könnte, möchte ich die Frage hier auflösen. Nichts. Im Video geht es um Cluster Computing. Und mir sind die obigen Gedanken schlicht zu Beginn des Videos durch den Kopf gegangen und ich habe die Gelegenheit genutzt sie zu notieren.

    Tags: businesscase, enterprise20, web20forbiz

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    Verstehen sie Mashups und Widgets?

    Aweihs | 20. November 2008

    Ich liebe den Ansatz mit einfachen grafischen Hilfsmitteln und einem guten Drehbuch Technologien zu erklären. Das ist schlicht sehr eingängig und hat deutlich mehr Aussagekraft wie eine Folie oder ein Folienfilm.
    Außerdem ist es via Youtube reproduzierbar und allzeit verfügbar.
    Wussten Sie dass wir alle zwei Gehrinhälften haben? Eine linke und eine rechte jeweils mit vorderen und hinterem Teil … lassen wir das lieber. Eigentlich will ich nur sagen, dass manche Menschen gerne in Bildern denken, manche Menschen denken gerne abstrakt in Zahlen, Daten, Fakten Formeln …. Allen Menschen hilft es für gewöhnlich, beide Hirnhälften einzusetzten. Viele Memotechniken bauen auf dieser Theorie auf und funktioniern mit dieser doch sehr einfachen Erkenntnis. Es kommt darauf an, einen Weg zu finden Fakten und Bilder zu verknüpfen. Diese Verknüfpung intensiviert den Ablagemechanismus im Hirn und führt zu einer erhöhten Erinnerungswahrscheinlichkeit.

    Tags: enterprise20, mashup, Memotechnik

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    Prof. Gunter Dueck auf dem Jahreskongress der Initiative D21

    Aweihs | 19. November 2008

    Es geht um Bildung und Zukunftsvisionen. Es geht um die These “Raus aus der Kreidezeit ;-) ”. Wenn Sie per Anhalter mit auf die visionäre Reise genommen werden wollen, sind sie hier genau richtig. Wie immer ist Prof. Dueck sehr treffrend in seinen Beispielen und versteht es Bilder im Kopf zu erzeugen. Viel Spass.

    Tags: bildung20, enterprise20, vision

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    Die Implosionen des Als-Ob-Kapitalismus

    Aweihs | 19. November 2008

    Die Implosionen des Als-Ob-Kapitalismus
    Der Crash des amerikanischen Bankensystems rief sie auf den Plan. Es ist die Stunde der Besorgten, doch mehr noch die der Demagogen. Sie reden im Jargon der Experten und resümieren hart. Versagt habe der gierige Raubtierturbokapitalismus. Es sei daher endlich wieder Zeit für massive Regulierung, für weltweite politische Intervention. Die Untoten der Sowjetwirtschaft erheben sich aus der Asche ihrer eigenen Kernschmelze: Zurück zum Plan, zur Zwangsverwaltungswirtschaft! Am besten gesteuert durch Experten des Staates.

    Hat aber wirklich der Kapitalismus versagt? Ist das Blubbern der Immobilien-, Kredit- und Finanzblasen ein Ausdruck kapitalistischen Wirtschaftens? Oder hätte nicht im Gegenteil wahrer Kapitalismus genau diese Blähungen verhindert? Vieles, wenn nicht alles, spricht dafür. Denn echte Kapitalisten wissen, daß Kreditgeld keine neuen Ressourcen schafft. Es leitet nur alte um. Zum Schaden aller, in the long run.
    …

    Carlos A. Gebauer führt uns in seinem Artikel zu einer eher ernüchternden, weniger zuversichtlichen Ansicht. Gerade aus diesem Grund empfehle ich diese Sichtwiese hier, um die Situation von möglichst vielen Seiten zu betrachten. Und wer sich gerade schon mal informiert, kann dort sicher auch noch weitere spannende Veröffentlichungen entdecken.
    Wo wir gerade so schön plaudern.
    Haben Sie in letzter Zeit mal an Krugerrand gedacht?

    Tags: Kultur, moral, Politik, zukunft

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    Business Case Web 2.0: US President

    Aweihs | 14. November 2008

    Wir sind alle Zeugen geworden, wie ein moderner US-Präsidentschaftswahlkampf geführt wird. Es gab eine Menge Leute, die sich Gedanken gemacht haben, welche Zielgruppen über welche Botschaften auf welchen Kommunikationskanälen angesprochen werden. Nicht ganz unwesentlich für den Wahlerfolg war die geeignete Ansprache von jungen Menschen. Diese werden besonders gut via social web erreicht. Also bietet man geeignete Plattformen an und erklärt, wie man seinen Beitrag leisten kann oder seine eigene Community aufbaut. Das ist sozusagen das Konzept “open software” übertragen auf den “open wahlkampfmitarbeiter” oder auch vom “Konsumenten zum Prosumenten”. Ich will sie aber gar nicht mit verbalen Spitzfindigkeiten langweilen. Ich will einfach den Punkte machen, dass jede Zielgruppe ein Lieblingskommunikationskanal hat. Wenn Sie also die Zielgruppe 18 bis 28 Jahre ansprechen wollen, sind sie gut beraten sich Gedanken über den social media Bereich zu machen. Oder einfach gesagt, sie müssen schon dahin gehen wo sich Ihre Zielgruppe gerne aufhält. Im Idealfall sprechen sie die gleiche Sprache. Das wäre dann ein erster Schritt in Richtung Enterprise 2.0 – Einsatz im Marketing.
    Idealerweise haben sie auch noch eine Botschaft und eine charismatische Ausstrahlung. Die Botschaft darf dann auch ruhig prägnant formuliert sein – “Change – You Can” oder so.
    Ende Business Case Web 2.0: US President. Geschäftsziel erreicht.

    Nachtrag:
    Einen guten Überblick bekommen sie auf http://www.change.gov und wenn sie Lust haben können Sie auch gleich noch dort Ihre Gedanken und Ideen für den anstehenden US-Wandel formulieren. Ich bin sogar ziemlich sicher, dass es eine Mannschaft im Hintergrund gibt, die diesen Feedbackkanal sehr sorgsam beobachtet, auswertet und geeignete Ideen aufgreift und weiterführt. Wissen Sie warum? Eventuell weil man gemerkt hat, dass das kreative Potenzial von X-Millionen Menschen recht effektiv verwendet werden kann.
    Wenn Sie aber lieber an der deutschen Variante von YES YOU CAN mitarbeiten möchten sollten sie sich die Plattform http://www.direktzurkanzlerin.de/ einmal ansehen.
    Jetzt sind Sie dran.

    Tags: enterprise20, social networks, web20forbiz

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    Web 2.0 Expo Europe: Luis Suarez (IBM), Thinking Outside the Inbox

    Aweihs | 14. November 2008

    Luis erklärt sein Verfahren zur Erreichung von mehr effektiver Arbeitszeit durch Email Abstinenz, in einer EMail getriebenen Firma, auf der Web 2.0 Expo. Sollten sie 9 Minuten Zeit finden und Interesse am Thema haben, dann kommen Sie doch gerne rein. Es ist ganz unverbindlich, nur so zur Probe. Nur zu, es lohn sich.

    Tags: Arbeit, enterprise20, socialweb

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    Enterprise 2.0 braucht Chef 2.0 – Computer Zeitung

    Aweihs | 12. November 2008


    Enterprise 2.0 braucht Chef 2.0 – Computer Zeitung
    Enterprise 2.0 braucht Chef 2.0

    Von Kirsten Seegmüller

    Die Motivation der Mitarbeiter hängt davon ab, wie stark sie sich in den Informationsprozess eingebunden fühlen. Dabei geht es nicht nur um einen schnellen, einfachen Zugang zu Content, sondern auch um die Möglichkeit, sich selbst einzubringen. Blogs können am Arbeitsplatz ein wichtiges Kommunikations- und Kooperationswerkzeug sein.

    Vorgesetzte fühlen sich unwohl bei dem Gedanken, dass über Blogs die komplette Belegschaft Kontakt zu den Kunden bekommt. Denn einerseits kann man bei einem falschen Umgang Aufträge verlieren, andererseits sehen Kundenberater das als ihr eigenes Terrain an.

    „Die meisten Unternehmen leben noch in den Strukturen des Hochmittelalters“, findet Willms Buhse, Executive Director Products and Marketing bei Coremedia, einem Anbieter von Content-Management-Software. Er hat am Positionspapier des IT-Dachverbands Bitkom zum Thema Enterprise 2.0 mitgewirkt. „Hierarchien kommen aus dem Lehnswesen und prägen noch heute die Organigramme der Unternehmen.“

    Auch der Wirtschaftsguru Frederick Taylor habe den Mitarbeitern langfristig keinen Gefallen getan, als er die Tätigkeiten Denken und Arbeiten voneinander trennte. „Nun hat das Internet die Welt verändert“, so Buhse, „durch Angebote wie Google, Xing und Ebay hat sich das Prinzip der Vernetzung durchgesetzt.“ Denken und Arbeiten lassen sich längst nicht mehr voneinander trennen.
    …

    Tags: enterprise20, Fortschritt, Kultur, menschen, web20forbiz

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