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GM – Opel – Katze aus dem Sack

Aweihs | 25. November 2009

Deutsche Opel-Werke müssen Hauptlast tragen
Zwar bleiben alle deutschen Opel-Werke erhalten. Der geplanten Streichungen treffen sie aber am härtesten. Opel-Betriebsrat Franz nannte nach einem Treffen mit GM-Europachef Reilly konkrete Zahlen.

Der US-Autohersteller General Motors (GM) will europaweit rund 8700 Stellen streichen. Das sagte der Vorsitzende der europäischen Betriebsräte, Klaus Franz, am Mittwoch in Rüsselsheim nach einem Treffen mit GM-Europachef Nick Reilly. Davon entfielen auf Rüsselsheim rund 2500 Stellen, auf Bochum etwa 1800 Stellen und auf Kaiserslautern und Eisenach jeweils etwa 300 Stellen. Damit wären in Deutschland 4900 Jobs betroffen.
….
Reilly sagte, dass an den Stellenstreichungen kein Weg vorbei führe, um die Zukunft von Opel zu sichern. Gleichzeitig setze GM auf den Sanierungsbeitrag der Mitarbeiter und auf Finanzhilfen der Regierungen der europäischen Länder mit Opel-Standorten. GM hat für die kommenden beiden Jahre einen Finanzbedarf von 3,3 Milliarden Euro angemeldet.

Das ist doch eine tolle Mitteilung.
Abbau von 4900 Jobs in Deutschland. Die verbleibenden Mitarbeiter verzichten natürlich pflichtbewusst auf eine Menge Geld. Die Regierungen werden selbstverständlich auch zur Kasse gebeten.
Jetzt habe ich ein ganz neues Verständnis von “GM schafft das aus eigener Kraft …. blablabla”.
Ich bin sicher es ändert sich auch in Zukunft bei GM nichts. Opel muss weiter den Gewinn an GM abführen. Irgendwer muss schließlich das ganze Geld erwirtschaften das im Gesamtkonzern verbrannt umverteilt benötigt wird. Opel ist schlicht die Melkkuh von GM und wird es offensichtlich weiter bleiben.
Am Ende bleibt die Feststellung, dass wir in Deutschland einen amerikanischen Konzern mit unseren Steuergeldern subventionieren dürfen. Vielen Dank GM. Ich bin für eine Volksabstimmung.

Tags: moral, zukunft

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Die GM – Opel Geschichte – Teil 2

Aweihs | 24. November 2009

Rückschlag bei Konzernsanierung
Verkauf von GM-Tochter Saab geplatzt

General Motors muss bei der Neuaufstellung des Konzerns einen Rückschlag verkraften. Der schwedische Kleinserienhersteller Koenigsegg hat den Kauf der kriselnden GM-Tochter Saab abgesagt. Die Opel-Werke in Bochum und Kaiserslautern will GM-Europa-Chef Reilly erhalten.
…

Durchaus mutig finde ich ja den globalen Kommunikationsschwenk von GM.
- Wir verkaufen nicht, wir machen es uns selbst. Die Finanzierung ist kein Problem.
- Wir haben nicht verkauft und regeln jetzt alles selber. Alles läuft super.
- Wir haben nun doch nicht ganz so viel Kohle und hätten lieber Hilfe von den Regierungen.

- …. Die nächste Stufe ist wohl der Verkauf oder die eBay Versteigerung von Arbeitsplätzen in den jeweiligen Staaten.

Ich finde das könnte ein ganz neues Geschäftsfeld für globale Unternehmen werden.
Welche Regierung bezahlt denn am Besten oder gibt die besten Vergünstigungen, wenn wir Arbeitsplätze schaffen.
Wenn sich die Bedingungen in einzelnen Staaten ändern, wird eben einfach die globale Karawane weitergeschickt
und das nächste Zeltlager aufgeschlagen.

Tags: change, moral, veränderung

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Die Welt in Zahlen – brandeins 11/09

Aweihs | 23. November 2009

Die Welt in Zahlen 11/09
…
Stimmanteil der Grünen bei ihrer ersten Bundestagswahl 1980 in Prozent 1,5
Jahre, die vergingen, bis sie erstmals in den Bundestag einzogen 3
Jahre, die vergingen, bis sie erstmals im Bund mitregierten 18
Stimmanteil der Piratenpartei bei ihrer ersten Bundestagswahl 2009 in Prozent 2,0

Anteil der Studenten, die Begabtenförderung erhalten und deren Eltern einen niedrigen Sozialstatus haben, in Prozent 9
Anteil der Studenten, die Begabtenförderung erhalten und deren Eltern einen mittleren Sozialstatus haben, in Prozent 19
Anteil der Studenten, die Begabtenförderung erhalten und deren Eltern einen gehobenen Sozialstatus haben, in Prozent 21
Anteil der Studenten, die Begabtenförderung erhalten und deren Eltern einen hohen Sozialstatus haben, in Prozent 51

Wert der im vergangenen Jahr weltweit auf Ebay verkauften Waren in Milliarden Dollar 59,6
Bruttoinlandsprodukt von Weißrussland im selben Jahr in Milliarden Dollar 60,3

Das könnte dann wohl bedeuten, dass
- Die Piratenpartei 2012 in den Bundestag einzieht und 2027 erstmalig mitregiert.
- Begabtenförderung ist mit 72%, somit also zum überwiegenden Anteil, etwas für sozial gehobene bis hoch gestellte Mitmenschen.
- Alle Ebay Käufer aus dem vergangenen Jahr können sich gemeinsam den Erwerb von Weißrussland leisten. Und dann?

Tags: brandeins, zahlen

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Google OS

Aweihs | 21. November 2009

Google greift Microsoft mit eigenem Betriebssystem an
21. November 2009, 04:00 Uhr
“Chrome OS” soll Windows-Kunden locken

Berlin – Der US-Konzern Google hat den Quellcode zu seinem ersten Betriebssystem Chrome OS als offenes Programm für Entwickler in aller Welt freigegeben. Nun sollen freie Programmierer helfen, Chrome OS marktreif zu machen. “Das Betriebssystem richtet sich an Menschen, die cloud computing verstanden haben und ihre Daten künftig im Web verwalten statt zu Hause auf der Festplatte”, sagte Stefan Keuchel, Sprecher von Google Deutschland, der WELT.
Unter cloud computing verstehen Fachleute das über das Internet vernetzte Arbeiten mit Computern, deren Daten und Anwendungen unabhängig sind vom Standort eines lokalen Rechners. Bei Chrome OS sollen alle Anwendungen wie das Schreiben von Texten oder Tabellenkalkulation über das Internet ausgeführt werden. Die Nutzer des Betriebssystems müssten nichts herunterladen und keine Updates mehr durchführen. Die Arbeitsfenster laufen jeweils in eigenen “Sicherheitsbereichen”, die es Hackern und bösartiger Software schwerer machen sollen.

Jetzt kommen dann erst einmal alle Bedenkenträger an die Reihe.
1. Meine Daten ungeschützt im Netz – bei Google.
2. Google weiß ja dann noch mehr über den Einzelnen – oder eventuell sogar alles.
3. Was passiert wenn meine Daten unberechtigt eingesehen werden? Bekomme ich diesbezüglich überhaupt eine Information?
….
Es dauert wohl noch einige Zeit bis die Berührungsängste abgebaut sind.
Selbst in meinem Bekanntenkreis, gibt es bei denen die sich mit IT-Technologie beschäftigen (oder eventuell gerade deswegen), immer ungläubige Blicke, wenn ich erkläre, dass ich schon länger meine vollständigen Kontakte und Kalenderdaten via Google mit meinem G1 synchronisiere.
Mein Versprechen ist dann immer das Gleiche:
“Wenn Sie erst einmal angefangen haben diesen “Service – allways sync” zu verwenden, können sie sich den “Rückfall in die Vorzeit” nicht mehr vorstellen.”

Tags: vernetzung, zukunft

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Opel: Europa-Chef von General Motors nimmt seinen Hut – Opel – FOCUS Online

Aweihs | 6. November 2009

Opel: Europa-Chef von General Motors nimmt seinen Hut – Opel – FOCUS Online
Am Dienstag gab US-Autobauer General Motors überraschend bekannt, man wolle Opel behalten. Drei Tage später dreht sich das Personalkarussell: Aus Unmut über den Beschluss aus Detroit wird Europa-Chef Carl-Peter Forster das Unternehmen verlassen, berichtet „Spiegel Online“.Forster sei schwer verärgert – er hatte sich für einen Opel-Verkauf an den Zulieferer Magna starkgemacht. Als Nachfolger des Managers will GM offenbar Nick Reilly nach Europa schicken.

Welcome to Europe Nick ;-)
Warum regen wir uns in Deutschland so über das Geschäftsgebaren von GM auf?
Weil wir andere Spielregeln gewohnt sind. Damit ist noch keine Aussage getroffen über falsch und richtig oder besser und schlechter. Die amerikanische Betrachtungsweise ist deutlich mehr analytisch geprägt und betrachtet strikt die Zahlen und Fakten. Die Begrenzungslinien werden hier erst durch die gesetzlichen Vorgaben (gerne auch auf der Grenze interpretierbar) gezogen. Das empfinden wir in der Wirkung oft als ungerecht oder arrogant. Die Amerikaner empfinden Europa als schwierig und unberechenbar. Außerdem dauert das in Europa, mit den komplizierten gesetzlichen Regeln, immer so lange Mitarbeiter abzubauen.
Die Dimension Mensch oder gar Moral wird in aller Regel auf dem Altar des Profits geopfert.
Ich glaube aber, dass dieses Geschäftsgebaren Wirkung im Markt hinterlässt, da ja jeder Kunde sozusagen mit seinem Verhalten abstimmen kann.
Wer in Deutschland kauft also momentan noch ein Auto von GM?
Wie lange halten wir das durch und wie lange hält das GM durch?
Welche Wirkung produziert der Imageschaden von GM, wird das Verhalten überhaupt als Imageverlust deutlich?

Tags: menschen, moral

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Peter Kruse zu neuen Unternehmensformen

Aweihs | 3. November 2009

Wer sich mit Enterprise 2.0 beschäftigt kommt an Prof. Dr. Peter Kruse nicht vorbei. In diesem Beitrag erklärt er, wo seiner Meinung nach die Reise hingeht, mit einer immer schneller und weitereichender digitalisierten Gesellschaft. Sehr spannend finde ich, dass er durchaus auch kritische Entwicklungen anspricht und nicht alles gurndsätzlich “schön” wird in der sich veränderden Welt.

Tags: enterprise20, moral

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Aweihs | 1. November 2009

Tags: Emotion, Musik

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