Jeder Zweite muss sich einen neuen Job suchen
Aweihs | 10. März 2010In der Sendung 3 sat – neues gab es am Wochenende einen sehr sehenswerten Beitrag zum Thema Arbeitswelt der Zukunft.
Kategorie – sehenswert
In der Sendung 3 sat – neues gab es am Wochenende einen sehr sehenswerten Beitrag zum Thema Arbeitswelt der Zukunft.
Kategorie – sehenswert
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Die Art der Identifikation mit der Organisation beeinflusst die Leistungsbereitschaft sehr stark – im Guten wie im Schlechten. Allerdings ist der Zusammenhang nicht so einfach, wie man meinen könnte. Personalberatungen, wie zum Beispiel Psychonomics aus Köln, sortieren Mitarbeiter deshalb gern nach folgenden Kategorien:hoch identifizierte Hochleister
nicht identifzierte Hochleister
hoch identifizierte Minderleister
nicht identifizierte MinderleisterEtwas griffiger könnte man die ersten drei Kategorien auch
Wir-in-der-Firma-Mitarbeiter,
Söldner und
Verbitterte nennen.
Bei den nicht identifizierten Minderleistern bietet sich eine Differenzierung in
Faulenzer und
Unfähige an.
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Fazit dieses Artikels ist die Feststellung, dass große Organisationen zum “Söldnertum” neigen. Dort ist der unmittelbare Einfluss und die Denkweise von eigenverantwortlichen Unternehmern in der Regel kaum oder gar nicht vorhanden. Großunternehmen werden eben von “gekauften Managern auf Zeit” geführt, die Ihr Optimum innerhalb Ihrer zur Verfügung stehenden Zeitspanne suchen. Das passt sogar in aller Regel mit den Gewinnbestrebungen der Börse zusammen und ist letztlich eben die rein kapitalistische Betrachtungsweise. Dummerweise agieren auch in diesen Unternehmen Menschen und diese fühlen sich in einer “entmenschlichten” Betrachtungs- / und Herangehensweise eben nicht besonders wohl.
Ein Kollege bemerkte einmal sehr treffend, dass Großorganisationen in der Regel jeglichen moralischen und ethischen Anspruch schon längst auf dem Altar des “Profits” geopfert haben.
Nutzen & Anwendungspotentiale von Enterprise Wikis anhand Confluence 3.1 – enterprise 2.0
Nutzen & Anwendungspotentiale von Enterprise Wikis anhand Confluence 3.121.122009von Martin Kaltenböck – Kategorie: Kollaboration & ZusammenarbeitAm 3. Dezember 2009 war Martin Kaltenböck, Produktverantwortlicher bei punkt. netServices für Confluence Enterprise Wiki, seitens dem Salzburg NewMediaLab SNML eingeladen, am bfi Salzburg einen Vortrag über Nutzen und Anwendungspotentiale von Enterprise Wikis zu halten.
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Eine gute Step by Step Anleitung und Visualisierung für Unternehmen die sich mit dem Thema ernsthaft auseinandersetzten möchten.
Tags: Arbeit, enterprise20, Kultur, vernetzung, wiki, zukunftDeutsche Opel-Werke müssen Hauptlast tragen
Zwar bleiben alle deutschen Opel-Werke erhalten. Der geplanten Streichungen treffen sie aber am härtesten. Opel-Betriebsrat Franz nannte nach einem Treffen mit GM-Europachef Reilly konkrete Zahlen.Der US-Autohersteller General Motors (GM) will europaweit rund 8700 Stellen streichen. Das sagte der Vorsitzende der europäischen Betriebsräte, Klaus Franz, am Mittwoch in Rüsselsheim nach einem Treffen mit GM-Europachef Nick Reilly. Davon entfielen auf Rüsselsheim rund 2500 Stellen, auf Bochum etwa 1800 Stellen und auf Kaiserslautern und Eisenach jeweils etwa 300 Stellen. Damit wären in Deutschland 4900 Jobs betroffen.
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Reilly sagte, dass an den Stellenstreichungen kein Weg vorbei führe, um die Zukunft von Opel zu sichern. Gleichzeitig setze GM auf den Sanierungsbeitrag der Mitarbeiter und auf Finanzhilfen der Regierungen der europäischen Länder mit Opel-Standorten. GM hat für die kommenden beiden Jahre einen Finanzbedarf von 3,3 Milliarden Euro angemeldet.
Das ist doch eine tolle Mitteilung.
Abbau von 4900 Jobs in Deutschland. Die verbleibenden Mitarbeiter verzichten natürlich pflichtbewusst auf eine Menge Geld. Die Regierungen werden selbstverständlich auch zur Kasse gebeten.
Jetzt habe ich ein ganz neues Verständnis von “GM schafft das aus eigener Kraft …. blablabla”.
Ich bin sicher es ändert sich auch in Zukunft bei GM nichts. Opel muss weiter den Gewinn an GM abführen. Irgendwer muss schließlich das ganze Geld erwirtschaften das im Gesamtkonzern verbrannt umverteilt benötigt wird. Opel ist schlicht die Melkkuh von GM und wird es offensichtlich weiter bleiben.
Am Ende bleibt die Feststellung, dass wir in Deutschland einen amerikanischen Konzern mit unseren Steuergeldern subventionieren dürfen. Vielen Dank GM. Ich bin für eine Volksabstimmung.
Google greift Microsoft mit eigenem Betriebssystem an
21. November 2009, 04:00 Uhr
“Chrome OS” soll Windows-Kunden lockenBerlin – Der US-Konzern Google hat den Quellcode zu seinem ersten Betriebssystem Chrome OS als offenes Programm für Entwickler in aller Welt freigegeben. Nun sollen freie Programmierer helfen, Chrome OS marktreif zu machen. “Das Betriebssystem richtet sich an Menschen, die cloud computing verstanden haben und ihre Daten künftig im Web verwalten statt zu Hause auf der Festplatte”, sagte Stefan Keuchel, Sprecher von Google Deutschland, der WELT.
Unter cloud computing verstehen Fachleute das über das Internet vernetzte Arbeiten mit Computern, deren Daten und Anwendungen unabhängig sind vom Standort eines lokalen Rechners. Bei Chrome OS sollen alle Anwendungen wie das Schreiben von Texten oder Tabellenkalkulation über das Internet ausgeführt werden. Die Nutzer des Betriebssystems müssten nichts herunterladen und keine Updates mehr durchführen. Die Arbeitsfenster laufen jeweils in eigenen “Sicherheitsbereichen”, die es Hackern und bösartiger Software schwerer machen sollen.
Jetzt kommen dann erst einmal alle Bedenkenträger an die Reihe.
1. Meine Daten ungeschützt im Netz – bei Google.
2. Google weiß ja dann noch mehr über den Einzelnen – oder eventuell sogar alles.
3. Was passiert wenn meine Daten unberechtigt eingesehen werden? Bekomme ich diesbezüglich überhaupt eine Information?
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Es dauert wohl noch einige Zeit bis die Berührungsängste abgebaut sind.
Selbst in meinem Bekanntenkreis, gibt es bei denen die sich mit IT-Technologie beschäftigen (oder eventuell gerade deswegen), immer ungläubige Blicke, wenn ich erkläre, dass ich schon länger meine vollständigen Kontakte und Kalenderdaten via Google mit meinem G1 synchronisiere.
Mein Versprechen ist dann immer das Gleiche:
“Wenn Sie erst einmal angefangen haben diesen “Service – allways sync” zu verwenden, können sie sich den “Rückfall in die Vorzeit” nicht mehr vorstellen.”
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multimedia blog artikel
Tapscott beschreibt acht Eigenschaften, der Net Generation:1. Freedom – Net Geners erwarten die Freiheit wählen zu können. Das betrifft die Suche eines Jobs nach dem Abschluss genauso wie den EINEN “richtigen” Job zu suchen / finden. Sie wollen leben und arbeiten wo- und wann auch immer sie es möchten.
2. Customization – Frühere Generationen haben Massenprodukte akzeptiert. Net Geners passen ihre Anschaffungen regelmäßig an ihre konkreten Bedürfnisse an. Das gilt auch für ihre Jobs.
3. Scrutiny – (Überprüfung) – Ständig unzähligen Medienkanälen ausgesetzt, haben Net Geners gelernt, instinktiv alle Informationen, die auf sie einprasseln zu überprüfen. Um mit Net Genern zu kommunizieren und ihnen Produkte zu verkaufen sind Ehrlichkeit und Offenheit absolute Grundvoraussetzung!
4. Integrity – (Integrität) – … wird vorausgesetzt. Von Unternehmen wird Ehrlichkeit erwartet. Wirkliche Fehler werden vergeben – nicht aber Betrug oder sonstig verwerfliche Handlungsweisen.
5. Collaboration – Frühere Generationen haben beim Bier über die Arbeit gesprochen, sie aber stets als Einzelkämpfer bewältigt. Net Geners sind mit der Kollaboration aufgewachsen. Diese Kollaboration geht weit über reines Teamwork hinaus. Sie ist eher eine Art Co-Kreation. Beispiel hier für ist Wikipedia. Auch in vielen Unternehmen sind Wikis als Enterprise 2.0 Tools auf dem Vormarsch.
6. Entertainment – Net Geners lieben es unterhalten zu werden. Pausen zwischen der Arbeit dienen der Erholung und die Grenze zwischen Spaß und Arbeit verschwimmt zunehmend.
7. Speed – Net Geners sind flüssige Schreiber und gewöhnt über schnelle Kanäle wie Instant Messaging zu kommunizieren. Breitbandnetze und Computer die ständig an Geschwindigkeit zunehmen haben eine Erwartungshaltung entstehen lassen in der schnelle Antworten, Entscheidungen und Handlungen gefragt sind. Langsamkeit schafft Langeweile und irritiert.
8. Innovation – Das Ganze Leben über sind Net Geners es gewöhnt in stetem Fluss über neue Produkte und Technologien zu verfügen. Sie erwarten Fortschritt und stets den Besitz und Einsatz der neuesten Toys.
Bernd Schmitz beschreibt in seinem Artikel mit Hilfe von Don Tapscott sehr gut die Rahmenbedingungen der schönen neuen Welt. Ob sie das verstehen können hängt ganz wesentlich von der (Denk-)Generation ab, der Sie angehören. Ich glaube nur nicht, dass es richtig ist die Generation nur am Alter festzumachen. Meiner Meinung nach definiert sich die “Generation” in diesem Zusammenhang mehr am Denkmuster, Denktyp des Menschen. Daraus leitet sich dann das beschriebene Wertesystem ab. Allerdings stimmt der Zusammenhang mit dem Lebensalter häufig.
Tags: Arbeit, enterprise20, menschen, socialweb, think, zukunftToll Alex, jetzt ist also alles “smart” bei Euch. Leider sind alle Informationen nur Marketing Slogans mit wenig inhaltlicher Substanz und Tiefe. Es scheint also mehr um den Wiederholungseffekt zu gehen. Die “smarter Lila Kuh” sozusagen.
Ja, aber die Idee “smarter” ist richtig. Wir haben viele Inseln und Problemlösungen die zu “kurz springen”. Einfach weil sie im Zuge der jeweiligen, technischen Möglichkeiten entwickelt worden sind. Wenn wir uns aber mehr auf Standardisierung und Integration konzentrieren und uns auch noch trauen über den Tellerrand hinauszublicken oder auch mal Quer zu denken und eben nicht mehr nur das lokale Miniproblem angehen, gibt es eine Menge sinnvoller Dinge zu tun.
Es hilft dann sicher, wenn viele Leute mit dem gleichen Leitmotto denken.
Wie können wir es smart lösen?
Jetzt bitte nicht nach einem Rezeptbuch fragen. Es gibt nämlich noch keins. Selber denken ist angesagt.
Die IBM hat im Juli das Partner Camp 2009 in Stuttgart durchgeführt.
Soweit so gut.
http://www-05.ibm.com/de/partnercamp/
Ich möchte hier darauf hinweisen, da ich den Vortrag von Prof. Dr. Gunter Dueck, der ja mehrfach bereits bei iweihs.net Erwähnung gefunden hat, für sehr gut halte und sehenswert finde.
Sollte also ein 45 Minuten “Zeitloch” zwischendurch entstehen, habe ich einen heissen Tipp dieses zu füllen, mit Informationen rund um das Thema “Wie sieht die Zukunft” aus Sicht der IBM / Prof. Dr.Gunter Dueck aus.
Ich verspreche Kurzweiligkeit und mindestens ausgedehntes Schmunzeln, wenn nicht Lachen.
Tags: enterprise20, menschen, smart, web20forbiz, zukunft“Google ist die Killerapplikation”
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Angesichts der dramatisch sinkenden Werbeeinnahmen der Verlage und der stetig wachsenden Konkurrenz durch kostenlose Internetangebote “müssen sich alle Beteiligten über die Spielregeln für einen fairen Wettbewerb verständigen”. Anders als das Urheberrecht schütze das Leistungsschutzrecht auch “die Rechte desjenigen, der die kreativen Inhalte aufwendig verbreitet”, also der Verlage, sagt Burda, der auch Präsident des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger ist.An journalistischen Produkten verdienten Verlagshäuser im Internet nicht annähernd genug, um ihre Portale profitabel zu betreiben: “Aktuell gibt es nur einen Sieger, und das ist Google mit seiner Verlinkung von Suchanfragen auf konkrete Angebote. Das ist die Killerapplikation.”
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Bislang habe ich Herrn Burda für einen umsichtigen Menschen gehalten. Welches Ziel allerdings mit diesem gemeinschaftlichen, journalistischen Jammerchor erreicht werden soll bleibt mir verschlossen.
Sehr gute Artikel zum Thema –>
Hallo Google von Blueelectric
und natürlich die
Hamburger Bankrott-Erklärung von Stefan Niggemeier
Das Zukunftsinstitut hat eine Studie mit dem Titel “Die Matrix des Wandels” in Auszügen bei Spiegel online verfügbar gemacht.
Es lohnt sich einen Blick darauf zu werfen.
Tags: menschen, vernetzung, Wirtschaft, zukunftZukunftsforschung: Wie sich die Welt durch die Finanzkrise wandelt
Von Esther Wiemann
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Die Löhne in Indien und China werden weiter steigen. Der nächste asiatische und indische Boom wird von den Mittelschichten betrieben, nicht mehr von verarmten Wanderarbeitern. Die ausgelagerten Jobs kehren zurück und es wird wieder lukrativer, im Inland zu produzieren. Transferkosten rechnen sich oft nicht mehr. Wenn die westliche Welt ihre Kreativität und ihren innovativen Output nicht deutlich erhöht, könnte sich sogar eine Wohlstandsverschiebung in Richtung der “Anderen” vollziehen, heißt es in der Analyse. Denn Milliarden Menschen in anderen Teilen der Erde würden immer klüger und wohlhabender werden.Außer China und Indien gehört auch Afrika zu den Märkten mit Zukunft. Immer mehr Global Player beginnen das bisher unergründete Potential des Kontinents zu entdecken.
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