Diese Woche habe ich zwei Fahrten mit der Bahn unternommen. Stuttgart - Hannover - 4 Stunden Fahrzeit einfach und auch wieder zurück.
Auf dem Hinweg hat es die Bahn geschafft in der ersten Viertelstunde Bahnreise bereits 2 Stunden Verspätung “herauszuarbeiten.” Super damit sind wir bei 50% Fahrzeitaufschlag.
Auf dem Rückweg verliefen immerhin die ersten zwei Stunden planmäßig, dann hat sich die Bahn entschlossen Ihrem tollen ICE mit gewaltigen 80 km pro Stunde eine kleine Umgehung zu befahren. Das Ergebnis waren 25 Minuten Verspätung, Anschlusszug verpasst und somit eine 3/4 Stunde Zwangsaufenthalt in Würzburg - herzlichen Glückwunsch. Dann habe ich nochmal 20 Minuten in Heilbronn aufgebrummt bekommen, weil ja damit keine Anschlusszüge mehr funktionieren. Das Ganze macht in Summe für den Rückweg 1 Stunde und 45 Minuten obendrauf.
Warum sollte ich also bei meiner nächsten Reise nochmal auf die Bahn zurückgreifen? Ich brauche mit den Verspätungen deutlich länger als mit dem Flugzeug und der Spass ist auch noch teurer. Außerdem ist im Flieger der Service freundlicher und besser als in der Bahn, die mit häufig gelangweilten oder genervten Zugbegleitern auftrumpft. Obendrauf kommt noch die ständige Streikunsicherheit, die nicht gerade ein Gewinn an Zuverlässigkeit darstellt.
Ich werde jedenfalls die Bahn vermeiden, solange ich die Möglichkeit dazu habe. Wenigstens bis mein Frust abgeklungen ist.
Tags: bahn, organisationRelated posts
1. April 2008
Wie, du warst in Hannover? Wann? Und warum wei(h)ss ich davon nichts? (tolles Wortspiel, ne?)
Gruß,
Arne
Grrr: Fehler: Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein. Na gut, dann halt eine, die gültig aussieht..
Ich war auf der CEBIT, von Donnerstag bis Sonntag Anfang März in Hannover. Hätte ich eine freie Sekunde gefunden … ![]()
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